MERIDIAN-ENERGIE-TECHNIK

oder
„KLOPF DICH FREI!“
 
M.E.T. ist eine Methode, mittels Energie und Arbeit an den Meridianen Ängste, Süchte, innere Wunden, Blockaden, Eifersucht, Krankheiten, Schuldgefühle, Kummer, Wut, Neid und vieles mehr aufzulösen.

Es handelt sich dabei um eine sehr einfache Methode, die jeder für sich selbst anwenden kann.

Ich möchte mich nicht lange damit aufhalten, zu erklären, warum diese Methode wirkt. Ich möchte dir vor allem zeigen, wie sie funktioniert.

Du kannst sie also selbst anwenden und ausprobieren.
Nur ganz kurz dazu, wie es funktioniert: Es gibt zweierlei Meinungen dazu.

Die erste Theorie (E.F.T. = Emotional Freedom Therapy) besagt, dass im Körper durch negative Erlebnisse Blockaden entstanden sind und diese werden nun durch diese Technik behoben.

Die zweite Theorie (M.E.T. = Meridian-Energie-Techniken) besagt, dass es ein morphogenetisches Netz gibt, das alle Menschen miteinander verbindet, und dass, wenn ein Mensch eine emotionale Störung hat, sich dieser in das morphogenetische Netz mit einer negativen Schwingung eingeklinkt hat – denn es hängt ja alles mit allem zusammen.

Wie auch immer, wer auch immer recht hat – wichtig ist einzig und allein, dass diese Methode wirkt.

Man klopft sich damit sozusagen gesund.

Dazu geht man davon aus, dass man störende Zustände erst einmal akzeptiert – es ist ja bekannt, dass nicht akzeptiertes sich auch nicht verändern kann. Das zu wissen ist wichtig, speziell für Menschen, die sehr viel mit positivem Denken gearbeitet haben – aber mehr dazu nachher bei der praktischen Anwendung.

Also gehen wir dazu über, uns die ganze Sache in der Praxis anzusehen.

1. Nehmen wir mal an, du hast Angst, vor Menschen zu sprechen. Formuliere das Problem so genau wie möglich. Angenommen du formulierst es als: Ich habe Angst vor Menschen zu sprechen.

Du stellst dir eine Skala von 1 – 10 vor und gehst gedanklich in die Situation hinein, die dein Problem für dich darstellt. Du fühlst dich hinein und bestimmst auf der Skala von 1- 10 wie groß dein Problem für dich ist.

Vielleicht empfindest du das Problem auf der Skala bei 8 – schreib dir diese Zahl auf.

2. Nun bereitest du dich zur Auflösung damit vor, indem du deine Thymusdrüse (hinter der Mitte deines Brustbeines) entweder mit einer lockeren Faust leicht oder aber mit drei Fingern leicht- bis mittelstark mit den Worten: „Ich liebe, glaube, vertraue, bin dankbar und mutig“ 7x beklopfst.


3. Danach gehst du zum heilenden Punkt – einem neurolymphatischen Reflexpunkt, der etwa zehn Zentimeter unterhalb des linken Schlüsselbeins über dem Herzen sitzt. Dieser Punkt ist etwas schmerzempfindlich. Dieser Punkt wird nun mit drei oder vier eng beieinander liegenden Fingern der rechten Hand im Uhrzeigersinn mit kreisenden Bewegungen massiert, während der Satz, der die problematische Emotion beschreibt, 3 x laut gesprochen wird. D.h. in unserem Beispiel: „Obwohl ich Angst davor habe, vor Menschen zu sprechen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“

Danach sprichst du ebenfalls 3 x während du den Punkt weiterhin massierst:
„Obwohl ich es nicht verdient habe, meine Angst vor Menschen zu sprechen zu verlieren, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“

4. Beklopfen der 13 Behandlungspunkte

Jetzt werden mit Zeige- und Mittelfinger bestimmte Akupunkturpunkte sieben – bis zehn x leicht beklopft, während du um bei unserem Beispiel zu bleiben sagst: „Meine Angst vor Menschen zu sprechen.“ Dieser Satz bleibt nun bei allen Punkten die beklopft werden gleich.

Nun die Reihenfolge der Behandlungspunkte, die beklopft werden:
1. Innere Augenbraue (Blasenmeridian)
2. Äußerer Augenwinkel (Gallenmeridian)
3. Unter dem Auge (Magenmeridian)
4. zwischen Nase und Oberlippe (Lenkergefäß)
5. zwischen Unterlippe und Kinn (Konzeptionsgefäß)
6. zwei Zentimeter unter dem Schlüsselbeingelenk (Nierenmeridian)
7. unter dem Arm (Milz-Pankreas-Meridian)
8. Daumennagel unten außen (Lungenmeridian)
9. Zeigefingernagel unten außen (Dickdarmmeridian)
10. Kuppe des Mittelfingers (Kreislauf-Sexus-Meridian)
11. kleiner Fingernagel unten innen (Herzmeridian)
12. äußerer Handkantenpunkt (Dünndarmmeridian)
13. Höchster Punkt des Kopfes auf dem Scheitel (Lenkergefäß)

5. Handrückenserie – wird zum Fixieren eingesetzt.

Zwischen dem kleinen Finger und dem Ringfinger in Verlängerung auf dem Handrücken ist eine Vertiefung der Knöchelchen spürbar. Dieser Punkt wird die ganze Zeit mit den Fingern beklopft.

Währenddessen :
Augen schließen
Augen öffnen – Kopf geradeaus
Ohne Kopfbewegung scharf nach links unten sehen – danach nach rechts unten sehen
Die Augen zweimal langsam in eine Richtung kreisen – danach in die andere Richtung
Danach wieder geradeaus schauen
Irgendein Lied ansummen
Laut von 7 zurück auf 1 zählen
Noch einmal ein Lied ansummen
Während jeder dieser Aktivitäten wird der Handkantenpunkt beklopft

6. Nun wird auf der oben genannten Skala neuerlich überprüft, welchen Wert nun das Problem hat. Ist eine Besserung eingetreten?

Ist noch ein Rest der Angst vor Menschen zu sprechen vorhanden – wird eine neue Runde geklopft.


Man beginnt wieder mit dem Massieren des heilenden Punktes und spricht dazu:
„Obwohl ich noch ein bisschen Angst davor habe vor Menschen zu sprechen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“

Danach werden wieder alle 13 Punkte beklopft mit dem Satz: „Meine restliche Angst vor Menschen zu sprechen.“

Diese Klopfdurchgänge dauern nur ein paar Minuten und haben doch eine sehr große Wirkung.

Hier nun noch einige Übungen, die man ein bis zwei x täglich in den Alltag einbauen kann:

Die Hände zu einer lockeren Faust führen und mit den Handflächen zum Körper die beiden äußeren Handkanten aneinander klopfen während du folgenden Satz sprichst:

„Ich liebe und akzeptiere mich vollkommen, von ganzem Herzen, mit all meinen Fehlern und Unzulänglichkeiten.“

Diese Übung hat den Sinn, eine eventuelle psychologische Umkehr (diese ist gar nicht so selten anzutreffen) aufzulösen. Psychologische Umkehr bedeutet, sich nicht wirklich selbst zu lieben und sich eventuell auch durch Störungen und Krankheiten selbst zu sabotieren. Oder um es an einem Beispiel zu benennen – ich muss mir eine Krankheit anschaffen um mir eine Pause gönnen zu dürfen – ich darf mir also nichts Gutes tun.

Die andere Übung ist die bereits oben beschriebene mit der Thymusdrüse:
Die Thymusdrüse wird beklopft mit den Worten: „Ich liebe und glaube, vertraue bin dankbar und mutig.“
Hier können auch andere positiven Sätze eingeklopft werden.

Mit diesem Programm kannst du dir selbst helfen und alles beklopfen, was dich belastet, egal worum es sich handelt. Manchmal wirst du sofort einen Erfolg haben, ein anderes mal wirst du einige Runden zu beklopfen haben – doch du wirst damit sicher erfolgreich sein.

Du hast damit auf jeden Fall etwas in der Hand, wo deine Eigenverantwortung gefragt ist und Anwendung Erleichterung bringt – wenn du Erleichterung suchst.
Wie bei allen Methoden steht das „Tun“ im Vordergrund!

Cleo